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November 18, 2013

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1. FC Kaiserslautern – St. Pauli 12/13

Mai 24, 2013

Es ist trotzdem schön.

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Es war der 34. Spieltag in der Saison 2012/2013 und für die roten Teufel sowie für unsere Mannschaft, ging es um nichts mehr. In Kaiserslautern hatte man den Relegationsplatz sicher und auch wir konnten nicht mehr absteigen. Genau so habe ich es mir gewünscht. Es würde eine reine Spaß-Tour werden. Denn seien wir ehrlich, am Betzenberg haben wir noch nie etwas geholt. Und so war es mir egal, wie es ausgehen würde.

Am Abend zuvor wusste ich nicht so wirklich, ob ich noch schlafen sollte oder nicht. Müde waren wir noch nicht und so entschieden Klarissa und ich, wach zu bleiben. Gegen zwei Uhr machten wir uns auf dem Weg zum Bahnhof und in der S-Bahn saßen auch schon Maik und Hendrik. In Barmbek stieg noch Alex dazu und es ging weiter Richtung Altona. Dort angekommen, trafen wir die restlichen Verdächtigen und wir beschlagnahmten unsere Plätze im Sonderzug. Insgesamt waren wir neun Leute und mit Viktoria hatten wir sogar einen Kaiserslautern-Fan bei uns. Sie kommt ursprünglich aus der Pfalz und wollte gern an der Fahrt mit teilnehmen. Für den einen oder anderen sah es bestimmt merkwürdig aus, bei uns zwei Leute im Lautern-Trikot zu sehen (ihr Freund Philipp musste sich auch eins überstreifen). Dafür hatten wir ganze zwei Abteile nur für uns, so dass wir uns schön breit machen konnten. Kaum im Zug, checkten wir auch schon die Lage im Tanzwagen ab, wo schon die ersten Hüften zu dufter Mucke geschwungen wurden. Bei der Ankunft standen schon viele Polizisten bereit, doch die verhielten sich sehr zurückhaltend. Das Stadion war schon vom Bahnhof aus zu sehen, was die Vorfreude noch steigerte. Wir trennten uns von Viktoria und Phillip (die das Spiel von der Nordtribüne aus verfolgten) und machten uns auf dem Weg zum Gästebereich. Am Eingang freundlich aber gründlich abgecheckt und hinein ging es. Als ich mich vor dem Catering-Stand befand und mein Kleingeld rausholte, sah ich, dass hier alles nur über Karte läuft. Ach ja, das tolle Kartenbezahlsystem in den ganzen Stadien. Fuck You! Hab mich dann entschlossen, hier nichts zu kaufen, da ich auf irgendwelche Gebühren (angeblich 2€ nur dafür, dass man die Karte bekommt) und die Entwertung der Karte im Anschluss keine Lust hatte.

Weiter ging es zu den Stehplätzen. Das Fritz-Walter Stadion hat hohe, steile Tribünen und bei einem Spitzenspiel gegen Bayern oder Dortmund ist es hier bestimmt auch irre laut. Wir machten zumindest ordentlich Rabatz.

Auf dem Platz stand nicht wie gewohnt Tschauner zwischen den Pfosten, sondern Robin Himmelmann. Und der machte von Anfang an eine ganz gute Figur. So war in der 9. Minute bei ihm Endstation, als er einen harten Schuss der Gastgeber abwehrte. In der 15. Minute ging es dann auf der anderen Seite zur Sache. Schindler spielt den Ball von der rechten Seite aus in den Strafraum, da kam Daube und semmelte den Ball ins Netz. Auch in der 33. Minute ging es nach vorn. Nach einem tollen Passspiel setzte sich Ginczek im Mittelfeld durch und wir sahen das vorerst letzte Tor von ihm, im braun-weißen Shirt. Man merkt, dass er fehlen wird und ich bin gespannt, wie die Lücke nach seinem Abgang geschlossen werden kann. Bis zur Pause blieb es bei der 2:0 Führung und erst Mitte der zweiten Halbzeit kamen die roten Teufel noch zu ihrem Anschlusstreffer. Doch das sollte den Sieg nicht weiter gefährden und so schaukelten wir das Ding mit 2:1 nach Hause. Taschentücher raus und so verabschiedeten wir uns aus der Pfalz und der Saison. Wie gesagt, auch wenn es hier um nichts mehr ging… es ist trotzdem schön, hier zu gewinnen. Endlich ein Sieg am Betzenberg.

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof gab es dann noch für alle eine Kugel Eis. Dafür ein dickes Dankeschön an Benny! Wieder in der Bahn, klappten wir die Sitze runter und schon fielen uns die Augen zu. An dieser Stelle Sorry, dass ich es nicht mehr geschafft habe, mit dem einen oder anderen ein Bierchen zu trinken. -Christoph

St. Pauli – Eintracht Braunschweig 12/13

Mai 15, 2013

Eine Handvoll Tore

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Im Sommer 2008 gab es eine Aktion des alten Fanshops, bei der man das Trikot direkt nach dem Kauf beflocken lassen konnte. Nachdem ich damals das braune Shirt im Laden besorgt im hatte, ging ich wieder nach draußen. Dort stand ein Hänger, bei dem dann der Name mit der jeweiligen Nummer des Wunschspielers auf das Trikot aufgetragen wurde. Minutenlang überlegte ich in der Warteschlange, welcher Name das Trikot zieren sollte. Um mich herum standen schon die ganzen Egers, Morenas, Meggles und Co. Im letzten Moment, ich kam dann dran, entschied ich mich für die Nummer 11 „Gunesch“. Warum mir das jetzt einfällt? Derjenige, der das Trikot beflockte, war Marius Ebbers. Als Neuzugang wurde er in dieser Aktion mit eingebunden und somit den Fans vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt kamen noch die wenigsten darauf, seinen Namen aufs Shirt machen zu lassen. Vor mir ein weiblicher Fan: „Hübsch sieht er ja aus, aber dass sein Name auf mein Trikot kommt, muss er sich erst einmal verdienen.“ Gut möglich, dass sie mittlerweile seinen Namen spazieren trägt. Verdient hätte er sich das allemal.

Fünf Jahre später (fuck, wie die Zeit rennt) hieß es nun Abschied nehmen. Früh trafen wir uns auf dem Südkurvenvorplatz. Am AFM-Container bekannte Gesichter getroffen und in gemütlicher Runde den einen und anderen Schnack gehalten. Vom Alkoholverbot habe ich im Vorfeld nichts mitbekommen, so dass ich mein Bierchen mit zum Eingang der Gegengerade nahm. Zwischen dem Abtasten und dem Abknipsen der Karten, durfte man seinen Becher austrinken. Da das Alkoholverbot auch nicht vom Verein nach Außen kommuniziert wurde, gesellten sich noch andere Leute mit ihren Getränken zu mir und so bildeten wir quasi „die Ecke der guten Laune“.

Im Stadion war viel los und Ebbers und Bruns ernteten schon beim Warmmachen viel Applaus. Der Gästeblock war ebenfalls gut gefüllt, aber gehört hat man vom Braunschweiger Anhang nichts. Hallo? Aufstieg?! Selbst wenn das Spiel für die eigene Mannschaft nicht mehr wichtig ist, wenn man aufsteigt, ist doch Ramba Zamba angesagt. Feiern, ein wenig Quatsch machen, Polonaise im Block starten oder was weiß ich. Aber nicht bei den Niedersachsen. Auch die Spieler hatten wohl keine Lust mehr und meine Hoffnung vom letzten Heimspiel, dass der Gegner besoffen auf dem Platz steht und sich nicht mehr anstrengt, wurde diesmal erfüllt. Eine Handvoll Tore haben unsere braun-weißen Kicker geschossen, wobei das 4:0 (Bruns) und das 5:0 (Ebbers) besonders hervorzuheben sind. Schön, dass die beiden das Stadion noch einmal zum abrocken brachten.

Der Abschied, wie sollte es anders sein… man hat etwas im Auge. Ihr kennt das. Eine tolle Aktion war die Plüschtier-Aktion. Hatte etwas von einem Rockstar-Auftritt, diente aber hauptsächlich dem guten Zweck.

Vielen, vielen, Dank für die wunderbaren Jahre. Wir sehen uns ja noch in Kaiserslautern und vielleicht geht mein Wunsch ja in Erfüllung, dass die beiden dem Verein in irgendeiner Form noch erhalten bleiben. You’ll never walk alone! – Christoph

St. Pauli – Hertha BSC 12/13

Mai 2, 2013

Wir brauchen mehr ROAR!

Aufstehen, anziehen und los. Mehr Zeit bleibt auch nicht, wenn man an einem Sonntag 2. Liga gucken möchte. Schon früh zeichnete sich ab, dass recht viele Auswärtsfans zu erwarten waren. Auf dem Südkurvenvorplatz tummelten sich schon weit vor dem Spiel viele Herthaner, zwischen den ganzen bekannten Gesichtern. Klarry und ich trafen dann die restlichen Rabauken, tranken noch ein Bierchen und gingen schon bald rein. Wie grau es hier noch ist, also im inneren der Gegengerade. Meine Hoffnung ist ja, dass sich das in der Sommerpause ändert. Auf dem Platz ging es nun gegen die alte Dame aus Berlin. Eine weitere Hoffnung von mir war, dass der Gegner vielleicht halb besoffen auf dem Platz steht und alles ganz chillig angeht. Immerhin sind die ja schon durch. Leider wollten sie uns diesen Gefallen nicht tun und so kamen die Berliner recht zügig zu den ersten Chancen. Schließlich auch zum ersten Führungstreffer in der 23. Minute. Auch bei uns kam nun endlich Fahrt auf, beim Torwart und der Abwehr war jedoch immer Schluss. Bis zu Halbzeit passierte erst einmal nichts mehr. Ich springe direkt zur 66. Minute, denn da schummelte Lennart Thy den Ball nach einem Kurzpassspiel durch die Beine des Torwarts ins Netz. Und dann wurde auch das Stadion endlich richtig laut. So muss es eigentlich von Anfang an sein. Volle Pulle Radau! Wer weiß, was uns das alles bringen kann. Einschüchterung des Gegners, Motivation unserer Braun-Weißen, einfach mehr ROAR! Mit einem Unentschieden wäre ich also schon zufrieden gewesen und ganz kurz kam auch die Freude über einen möglichen Sieg auf, da Ginczek das Spiel mit einem Elfmetertreffer drehte. Doch wie schnell es im Fußball gehen kann, wurde uns kurz darauf gezeigt. In der 88. Minute machte Ronny das 2:2 und zwei Minuten später traf Wagner zum 3:2. Da haste es wieder. Spiel gedreht und doch nichts gewonnen. Wichtige drei Punkte sind pfutsch, die wir doch so dringend benötigen. Scheiß drauf, miese Laune hatten wir trotzdem nicht und so ging es wieder vor die Südkurve, genauer zum AFM-Container.
Während wir in gemütlicher Runde unser Bierchen tranken und der Musik lauschten, kam ein Moment der Kategorie „Wie dumm kann Mensch sein?“ Auf dem Südkurvenvorplatz zog ein Typ in Shorts und sonderbarem Tattoo (HSV-Wappen in Form der BRD, hinterlegt mit der deutschen Flagge) auf der Wade, die Aufmerksamkeit auf sich. Auch wenn seine Kumpels (komischerweise im Totenkopf Pullis) sagten, dass er extra zur Demo kam, bleibt mir so ein Auftreten einfach unbegreiflich. Es ist doch klar, dass so etwas provoziert. Möchte nicht die Reaktionen sehen, wenn ich mit einem gut sichtbaren St. Pauli Tattoo vor der Nordkurve in Stellingen rumlaufe. Nach einigem Gepöbel verschwand der Typ und die Lage beruhigte sich. Nun bleiben uns noch drei Spiele, von denen wir hoffentlich noch bei einem die drei Punkte mitnehmen werden. Der Sack sollte dann auch endlich mal zu sein und der Abstiegskampf ist kein Thema mehr. – Christoph

St. Pauli – TSV 1860 München 12/13

April 15, 2013

27.03. 1997

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Am 27.03. 1997 spielte der FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund im alten Volksparkstadion. Es regnete und unsere braun-weißen Helden verloren mit  0:1 durch ein Tor von Andi Möller. Doch was hat das mit der aktuellen Begegnung gegen die Münchner zu tun? An diesem Tag holte ich mir einen St. Pauli-1860 Freundschaftsschal (Zecken mögen Löwen). Wir und die, zusammen gegen die Übermächtigen aus der Säbener Straße. Heute sieht das alles ein wenig anders aus. Den Schal müsste ich immer noch irgendwo liegen haben. Mit dem Verein kann ich allerdings immer weniger anfangen und auch die Sympathien für den FC Bayern sind bei mir gestiegen. Zu sehr haben sich die Fanszenen voneinander entfernt, zu viele Rechte finden den Weg in die blaue Kurve. Ein Scheich, der die TSV als Spielzeug benutzt und derzeit alle nach seiner Pfeife tanzen lässt. Der Verein ist mittlerweile nicht mehr als ein Patient, der am Tropf des großen FC Bayern hängt.
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich habe Freunde und Bekannte, die zu 1860% Münchner Löwen sind und mit denen ich auch viel gemein habe. Ich freue mich auch über jeden blauen Münchner, mit dem ich am Millerntor ein Bier trinken kann. Der Club an sich ist es, den ich nicht mehr mit den Augen betrachte, wie damals in den 90ern.
Auch an diesem Tag, 16 Jahre später (boah, fuck… wie schnell die Zeit vergeht), plätscherte es vom Himmel auf uns herunter. Mit der Bahn fuhren wir zum Stadion. Vor dem Container das obligatorische Bierchen getrunken und im Fanshop das neue Totenkopf Shirt geholt. Vielleicht nicht jedermanns Sache und auch ich bin gerade beim Jolly Roger sehr konservativ. Ich mag nur die klassische Variante, weiß auf schwarz (weiß auf braun ist auch ok) und nicht diese neumodischen Experimente mit Glitzer und Pixeln. Ich will den Totenkopf auch nicht auf Toast haben, oder als Christbaumkugel im Weihnachtsbaum hängen sehen. Die Variante mit den irischen Farben gefällt mir aber.  Draußen noch kurz mit den anderen geschnackt und auch Klarissa war wieder mit am Start. Für jemanden, der nicht in Hamburg wohnt und immer nur kurzfristig eine Karte bekommt, nicht schlecht. So langsam lohnt sich schon eine eigene Dauerkarte. Benny hatte seine Karte diesmal getauscht, so dass er mit auf der Gegengerade war. Im Stadion gab es dann eine kleine Überraschung. Wir haben Nadine aus Aachen wieder getroffen, die wir letztes Jahr auf der Dresden-Fahrt kennengelernt haben. Auch hier wieder ein wenig geschnackt und für später am Jolly verabredet. So langsam machten sich die Gesänge breit und wir fieberten dem Anpfiff entgegen. Riesen Respekt geht an die Nordkurve, für die geile Choreo „Wir kommen aus dem Norden…“ So muss das sein!
Auch das Spiel hat endlich wieder Spaß gemacht. Nach einigen guten Möglichkeiten und ein paar Ecken, landete der Ball in der 34. Minute bei Ginczek, der die Pille dann endlich ins Tor brachte. Trotz einiger Verletzungssorgen, machten alle Spieler einen guten Job. In der zweiten Halbzeit kamen dann die Münchner zu mehr Torchancen, aber das sollte uns egal sein. Nach 70 Minuten kam Daube über die linke Seite, brachte den Ball in die Mitte rein, Abpraller von der Jogginghose, Bartels und drin war das Ding. 2:0!  Alle jubelten. Nur Rob Friend meinte es leider so gar nicht freundschaftlich und schenkte uns nur kurz darauf einen ein. Eine Minute durfte er sich über seinen Anschlusstreffer freuen, dann kam Schachten über die linke Seite, hoch rein, Bartels hält den Kopf hin und Tor! 3:1! Deckel drauf und aus die Maus. Ein gutes Spiel und wichtige drei Punkte.
Für uns ging es weiter zum Jolly, ein Bierchen naschen und danach noch zum Mittagessen in die kleine Pause. Leider konnte ich noch nicht das Ladekabel für meine Kamera finden, so dass wir auf wirklich tolle Bilder derzeit verzichten müssen. – Christoph

Einlasskontrollsystem

März 14, 2013

Nun ist es beim FC St. Pauli auch soweit und der Verein führt ein Einlasskontrollsystem ein.  Informationen und eine Diskussionsrunde diesbezüglich, gab es schon Anfang der Saison 2011/2012.  Die Meinungen über dieses System fallen bislang sehr unterschiedlich aus.

Wahrscheinlich wird es bei den ersten Spielen mit dieser Prozedur nicht überall ganz reibungslos ablaufen. Fans und Ordner müssen sich erst einmal umstellen. Zudem muss auch die Technik mitspielen. Ob das auf Anhieb klappt, werden wir sehen. Generell stehe ich diesem System aber sehr offen gegenüber. Es ist ja nicht gleich alles schlecht, was neu ist. Zwei Vorteile sind hier für mich klar ausschlaggebend:

Erstattung einer Karte bei Verlust
Oft liest man ja im Forum, dass Person XY seine Dauerkarte verloren hat. Mit etwas Glück, wird diese Karte von einem netten Menschen gefunden und dem rechtmäßigen Besitzer übergeben. Andernfalls muss man bei einem Verlust in den sauren Apfel beißen. Mit dem neuen System ist es nun so, dass der Barcode der verlorenen Karte einfach gesperrt werden kann. Der Fan bekommt eine neue Karte ausgehändigt und ein Zutritt mit der alten Karte ist nicht mehr möglich. Mir ist es nach 12 Jahren zwar noch nie passiert, dass ich meine Dauerkarte verloren habe. Dennoch ist es ein beruhigendes Gefühl, dass die Möglichkeit für einen Ersatz besteht.

Offizielle Tauschbörse
Sollte man für einen Stadionbesuch verhindert sein, kann man auch hier seine Karte sperren lassen. Eine andere Person hat dafür die Möglichkeit, eine Einzelspielkarte zu erwerben. Ein Freund von mir ist Anhänger des Stadtrandvereins und erzählte mir, wie deren Tauschbörse funktioniert. Auf der Online-Plattform wird durch die Eingabe der Barcode-Nummer die Dauerkarte für das jeweilige Spiel gesperrt. Dementsprechend erhöht sich das Kontingent für Karten im freien Verkauf. Der Geldwert für dieses Spiel, wird einem dann gutgeschrieben.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei uns in ähnlicher Form ablaufen wird. Bisher haben wir die AFM-Tauschbörse, diese wird es auch weiterhin geben und das ist auch gut so. Die Möglichkeit an eine Karte direkt am Spieltag zu kommen, besteht somit weiterhin.

Der Punkt „print at home tickets“ ist für mich weniger relevant, da sich dieses Thema durch meine Dauerkarte erübrigt. Für den einen oder anderen Gelegenheitsbesucher könnte es aber durchaus interessant sein. Allerdings muss man hier auf die Verlässlichkeit seines Druckers bauen. Zudem müssen selbstausgedruckte Karten sehr vorsichtig aufbewahrt werden, da z.B. bei Regen der Barcode ganz schnell verwischt.

Ob sich der Einlass durch das neue System wirklich beschleunigt, kann noch keiner sagen. Wahrscheinlich wird es gerade zur Anfangszeit zu Komplikationen kommen. Aber ich denke, das wird sich ganz schnell geben. Auch wie dadurch der Schwarzmarkt bekämpft wird, ist mir noch nicht ganz klar. Ganz Wichtig ist und bleibt zudem das Thema Datenschutz. Auf der Homepage ist zu entnehmen, dass lediglich geprüft wird, ob eine Karte gültig ist oder nicht. Zudem sollen die Daten auf einem hauseigenen Server abgelegt werden. Sobald sich in den Richtlinien etwas ändert, ist hier das Unternehmen simply-X bzw. der Verein gefordert, es unverzüglich zu kommunizieren.

So blicke ich mit recht hoffnungsvollen und auch kritischen Augen dem Einlasskontrollsystem entgegen. – Christoph

St. Pauli – SSV Jahn Regensburg 12/13

März 13, 2013

90 Minuten sind lang.

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Der Freitag war gespickt mit so vielen Kleinigkeiten, die mir ein Grinsen ins Gesicht zauberten. Das lag unter anderem daran, dass ich einen halben Tag frei hatte, dass Franz Gerber mal wieder am Millerntor war und ganz besonders freute ich mich darüber, meine Freundin das erste Mal mit ins Stadion zu nehmen. Aber fangen wir von vorne an…

Meine Freundin war über die Tage in Hamburg und ich habe ihr in der Vorwoche noch eine Karte für das Spiel besorgt. Am Freitag hatte ich dann einen halben Tag frei, so dass wir uns schon gegen 13 Uhr in der Stadt trafen. Von dort aus ging es direkt ins Viertel, genauer gesagt in die kleine Pause. Lecker Burger essen. Da noch richtig viel Zeit war, gingen wir danach gleich weiter in den Fanladen. Dort den Übersteiger eingesackt und wer war darin zu finden? Das Baby von Jessy und Chrischi. Auch in der Viva St. Pauli war das Bild zu sehen und was soll man sagen? Der Kleine macht schon eine richtig gute Figur. Noch ein paar Jahre und Finn schießt den FC St. Pauli in die Champions League. Na gut, Meisterschaft reicht auch erstmal. Wir verweilten noch etwas auf der Couch, da die restliche Bande noch auf sich warten ließ, so dass wir sie erst um 16 Uhr vor dem Clubheim trafen. Das übliche Gesabbel und schon machten wir uns auf den Weg ins Stadion. Die einen in Richtung Südkurve, wir zur Gegengerade. Es ist echt erstaunlich, wie viel schon kurz nach dem Einlass schon los ist. Während man sich auf der Südkurve noch reichlich Zeit lassen kann, muss man sich hier schon etwas beeilen.

Einige Regensburger fanden ebenfalls den Weg ins Stadion, um Ihre Mannschaft zu unterstützen. Zwar nicht sehr viele, doch für einen abstiegsbedrohten Verein aus der Oberpfalz war das schon ok.

Jetzt kommen wir zum Spiel. Auf dem Papier eine klare Sache, doch wir sind hier immer noch bei St. Pauli. Leichte Gegner gibt es nicht. So war ich erst einmal froh, dass uns Gogia in der 18. Spielminute in Führung brachte. Doch es dauerte nicht lange und Regensburg glich schon nach fünf Minuten wieder aus. So ging es mit einem Unentschieden und zwei gelbe Karten für uns in die Halbzeit. Jetzt bitte den Arsch aufreißen, dachte ich. Gerne mal wieder zwei, drei Tore und einen souveränen Heimsieg einfahren. Die Regensburger wurden in der zweiten Halbzeit etwas offensiver und wir reagierten mit den Einwechslungen von Ebbers und Boll. In der 66. Minute kamen wir dann wieder in den Strafraum vom Gegner und wie sollte es anders sein?! Ginczek macht das 2:1. Unfassbar, wie gut der Typ ist. Hoffentlich können wir ihn irgendwie halten. Denn es wird dem BVB wohl auch nicht entgangen sein, wie der zurzeit aufdreht. Nur leider flog er kurz darauf vom Spielfeld. Glatt rot, nachdem er Rahn im Mittelfeld umbrezelte. Und als ob das noch nicht genug wäre, gleichten die Regensburger kurz vor Schluss auch noch aus. Innerlich habe ich mich schon mit einem Unentschieden abgefunden. Doch Bruns zeigte uns allen, dass ein Spiel halt 90 Minuten dauert. Und so machte er doch noch in der letzten Minute das 3:2!!! Unfassbar, wie sich die Mannschaft nicht einfach hängen ließ. BÄMM! ZACK! Rein das Ding und erst einmal jeden im Umkreis von fünf Metern umarmt. So ein bisschen haben mich die letzten Minuten an das Spiel gegen Duisburg erinnert, als wir in der letzten Saison auch noch in der Schlussphase siegen konnten. Da nimmste zum ersten Mal deine Freundin mit ans Millerntor und schon bekommst du einen geilen Sieg mit genialer Flutlichtatmosphäre serviert.
Nach dem Spiel ging es für uns wieder runter. Chillen vor dem AFM-Container, ehe es für uns dann wieder nach Hause ging. – Christoph

St. Pauli – 1. FC Köln 12/13

Februar 20, 2013

Keine Lust auf Köln!

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Es gibt Spiele, die müssen nicht sein. Die Partien gegen Köln gehören zum Beispiel dazu. Seit dem ich am Millerntor bin, konnten wir gegen diese Mannschaft noch nie etwas reißen. Vor dem Spiel war allerdings noch alles in Ordnung. Am Wellingsbüttler Bahnhof stieg ich in die S-Bahn ein, in der schon Hendrik, Maik und mein Vater saßen. Mein Vater schafft es ca. einmal im Jahr mit ins Stadion zu kommen, wenn er mal wieder Zeit hat und eine Dauerkarte in unserem Umfeld über ist. So freut er sich jedes Mal wie Bolle auf das Spiel und begrüßt auf dem Hinweg jeden St. Pauli-Fan mit einem überschwänglichem „Moin!“. Ganz egal ob er ihn kennt oder nicht. Meistens kennt er sie nicht. Eigentlich kennt er gar keinen von den Leuten. Aber so ist er halt. Seine gute Laune steckt an und so machte sich bei uns Optimismus breit. Während Benny an der Kellinghusenstraße zu uns stieg, schnackten wir in der Bahn über die schlechte Leistung in Sandhausen und waren uns alle ziemlich einig, dass es diesmal nur besser laufen kann.

Vor dem Spiel ging es noch auf ein Bierchen in den AFM-Container und schon bald machte ich mich auf dem Weg zur Gegengerade. Doch was war da los? Schon richtig lange Schlangen vor dem Einlass. Ich möchte nicht wirklich wissen, wie es aussieht, wenn der DOM nebenan aufgebaut ist. Viel Platz ist dann nicht mehr. Vom Ordner abgecheckt und rein ging es, in die graue Höhle. Erstaunlich auch, wie viele Kölner sich auf der Gegengerade tummelten. Danach ging es für mich weiter, in den Supporter Block. Die Bekannten Gesichter vom letzten Mal begrüßt, ein wenig geschnackt und dann ging es auch schon los. Und wie es losging. ZACK BUMM! Ein Gegentor in der 3. Minute. Direkter Freistoßtreffer von Clemens. So blieb immerhin noch viel Zeit, einen Ausgleichstreffer zu erzielen. Naja, wenn man den Chancen hat. Und die wenigen Chancen, die wir hatten, wurden alle schön versemmelt. Mit einer rot-gelben Karte für Thorandt, ging es dann auch schon in die Halbzeit. Für mich führte der Weg dann wieder runter, ein Bierchen holen. Lustiges Bild: rechts vom Eingang zu „Block F“ war der Bierstand irre voll. Hier bildete sich eine riesen Schlange während auf der linken Seite (also ein Getränkestand weiter) nur ein paar Leute anstanden. Gut für mich. So bin ich gleich dahin, ohne anstehen zu müssen. Weiter ging es mit Hälfte Zwei. Hier waren immerhin die Kölner zu blöd und haben einige sehr gute Tormöglichkeiten liegengelassen. Von uns kam allerdings auch nicht mehr viel. Und als es auf dem Platz dann doch noch etwas hitziger wurde, war zwei Reihen vor mir ein Typ, der unbedingt seinen Bierbecherinhalt loswerden wollte. So schüttete er das ganze Bier über die Leute, die vor ihm standen. Immerhin wurde er daraufhin von seinem Hintermann am Kragen gepackt und ihm wurde ziemlich deutlich gemacht, dass so etwas nicht erwünscht ist. Es blieb also beim 0:1, allerdings mit einer fragwürdigen Schiedsrichter Leistung. Immerhin hat die Mannschaft gekämpft. Das Spiel habe ich in diesem Bericht nur oberflächlich angekratzt. Ihr habt es ja alle gesehen und es gab einfach zu viele Aufreger für mich.
Jetzt bin ich erst einmal froh, dass wir eine Weile nicht gegen Köln spielen müssen. Wie lange nicht? Darüber streiten sich die Geister. Einige sehen uns schon in der dritten Liga. Eine typische Abstiegssaison ist es für mich allerdings nicht. Darum werden wir spätestens in der nächsten Spielzeit wieder aufeinander treffen. – Christoph

 

St. Pauli – Energie Cottbus 2012/2013

Februar 7, 2013

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Alles neu!

Drei ganze Spiele konnte ich in dieser Saison am Millerntor miterleben. Gegen Sandhausen, Dresden und Bochum. Immer wenn mal wieder eine Süd-DK von den anderen über war, konnte ich dabei sein. Die ganze Hinrunde gewartet und jetzt habe ich sie endlich. Meine Dauerkarte für die neue Gegengerade. Der Rest des Fanclubs steht allerdings noch in der Südkurve. Warum? Der Grund hierfür liegt darin, dass wir es mit dem Thema Organisation nicht so haben. Egal. Nach 2001-2007 stehe ich nun wieder hier, auf meiner geliebten alten Tribüne. Nein, Moment… vieles ist anders geworden. Aber dazu gleich mehr.
Gegen halb elf machte ich mich auf den Weg zum Wellingsbüttler Bahnhof. In die S-Bahn rein, in der schon Maik und Vanessa saßen und weiter Richtung St. Pauli. Die Zeit vor dem Spiel verbrachten wir am AFM-Container, während weitere Leute von uns hinzustießen. Benni hatte Jasi mit und kurz darauf kamen noch einige Arbeitskollegen von Maik. Die hatten nämlich mal wieder die Business-Seats Karten von seinem Chef bekommen. Ja, ja, die ganze Zeit Häppchen essen und den Anstoß verpassen. Nee, nee, zumindest von meinem Bruder und seinen Kollegen weiß ich, dass die nicht so drauf sind. Und die sind eh nur da, wenn der Chef sie einlädt oder sie eine Karte dafür bekommen. So waren wir fast im ganzen Stadion verteilt. Süd, Haupt und Gegengerade. Pünktlich zum Einlass machte ich mich dann auf den Weg. Von außen macht die Backsteinfassade schon einiges her. Innen fehlt allerdings noch sehr viel Farbe. Ich kann aber mir gut vorstellen, dass das viele Grau im Umlauf bald verschwindet und es um einiges bunter wird. Zu wünschen wäre es. Vor den Getränkeständen bildeten sich schon kleine Schlangen und ich holte mir ein Bierchen. Nächstes Spiel werde ich mir die Zeit nehmen, um mir ein genaueres Bild von den Verpflegungsständen zu machen. Anscheinend ist auch hier einiges anders geworden. Dann ging es für mich rein und etwas planlos suchte ich mir einen geeigneten Stehplatz. Zum Glück catchte mich Flo schnell aus dem Getümmel und nahm mich mit zum Supporter Block. So war ich nicht alleine und wusste zudem, dass ich Leute um mich rumhatte, die ebenfalls den FC St. Pauli lautstark unterstützen. Auch im Innenbereich fehlt noch viel Farbe. Das graue Dach kann man von unten schlecht bemalen, aber ich glaube, dass man was nettes aus den Stehplatzstufen (wie in der Süd) zaubern kann. Die Stimmung hingegen fand ich gar nicht mal so schlecht. Zumindest bei uns im Block machte es jede Menge Spaß. Das „You’ll never walk alone“ war schon schön. Wobei das Gänsehautfeeling (ich mag solche deutsch-englischen Wörter eigentlich gar nicht) schon ein anderes ist, wenn das Lied spontan bei einem wirklich denkwürdigen Spiel, in der 89. Minute, von allen Fans gesungen wird. Des Weiteren wurden viele Anfeuerungen der Süd aufgenommen und umgekehrt. Natürlich ist noch nicht alles perfekt und einiges muss sich noch finden. Die Tribüne ist ja noch recht neu. Aber ich bin da sehr optimistisch.
Dann gab es ja noch das Spiel. Ein langweiliger Kick mit wenigen bis keinen Höhepunkten. Aber ein Unentschieden gegen den Viertplatzierten ist schon ok.
Nach dem Spiel machte ich mich auch schon zügig auf dem Weg zurück zum AFM-Container, um die anderen wieder zu treffen. Maik erzählte von dem Buffet in der Haupttribüne, Benni von der Stimmung der Südkurve und ich konnte meine ersten Eindrücke der neuen Gegengerade weitergeben. – Christoph

Dynamo Dresden – St. Pauli

Mai 8, 2012

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Dü Dü Dü!

Schon am Samstagabend verriet mir die Wetter-App: Sonntag, 28 Grad in Dresden. Endlich sommerliche Temperaturen, dachte ich und sprach mit Maik und Benny die letzten Details für die Fahrt ab. Maik hatte schon etliche Brötchen geschmiert und Getränke gekauft. Zudem wollte Hendrik mit uns fahren. Ich selbst war noch nie in Dresden und kannte bislang nur einige Geschichten über die Auswärtstouren dorthin. Besonders die Story aus der Saison 2003/2004 (die Leute mit den Helmen werden sich daran erinnern) schwirrte mir lange vor dieser Fahrt durch den Kopf.

Maik, Hendrik und ich waren für 4 Uhr am Poppenbüttler Bahnhof verabredet. Zwei Drittel von uns trafen auch pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein, nur Maik hat verschlafen. Wir riefen ca. dröfmillionen Mal auf seinem Handy an, doch er hörte es nicht. Aber wir mussten los, wir würden es sonst selbst nicht schaffen. Ohne Verpflegung machten wir uns auf dem Weg und so holte ich noch Brötchen und Bier am Bahnhof Altona. Kurz darauf stieß auch Benny dazu und wir stiegen langsam in den Zug ein. Inspiriert von der Breitseite, habe ich diesmal auch ein kleines Quiz vorbereitet. Aufgrund Maiks Nichtanwesenheit war ich an diesem Morgen allerdings so sauer, dass ich den Fragebogen noch vor Altona wegwarf. Vor lauter Emotionen, kann so etwas schon passieren. Der Sonderzug fuhr los und keine Minute später rief Maik an. Er habe verschlafen und würde sich jetzt von Poppenbüttel (!!!) mit dem Taxi auf dem Weg machen. Er wolle dann am Hauptbahnhof dazu steigen. Er hatte noch ca. 2 Minuten Zeit, bei einer Distanz von 16 Kilometern. Er müsste also ein Taxi finden, dass ihn mit ca. 800 km/h ans Ziel bringt. Ihm wurde klar, dass er das nicht schaffen würde. Also kam er auf die Idee, einfach in Zug „weiss“ einzusteigen und den Ordnern die Situation zu erklären. Es hat tatsächlich geklappt. Nach kurzer Zeit war er im anderen Zug, hat es mit den Ordnern abgeklärt und war jetzt auch auf dem Weg nach Dresden. Manche Leute haben echt mehr Glück als Verstand. Während der Fahrt lungerten wir ein wenig im Tanzwagen, gingen die Simulanten und Magic St. Pauli besuchen und ich machte mir ein paar Gedanken über die Ankunft in Dresden. Wie wird es wohl sein? Schlechtgelaunte Cops? Agressive Dynamo Fans? Überraschender Weise war alles ganz sutje. Ok, es war ein polizeiliches Aufgebot da, als wäre ein kleiner Bürgerkrieg ausgebrochen. Aber die Beamten waren ganz entspannt. Zumindest unserer Gruppe gegenüber. Weiß nicht, wie es bei den anderen war. Also rein in den Bus und nach ca. 2 Minuten kamen wir am Stadion an. Was für eine hässliche Schüssel. Ob die SGL arena in Augsburg oder das neue Tivoli in Aachen, alles derselbe Mist. Von außen nur grau und drinnen langweilig. Wir warteten ein paar Minuten, dann kam auch Maik endlich zu uns. Die Einlasskontrolle ging sehr langsam voran. Insgesamt wurde man zwei-, wahlweise auch dreimal kontrolliert. Der erste Ordner hat mich durchgecheckt und überließ mir die Wahl, ob ich mich noch kurz auf eine Bank setzen oder gleich durchgehen möchte. Ich ging dann direkt durch zum zweiten Ordner. Noch einmal abtasten lassen und dann war ich auch durch. Maik und Benny wurde die freie Wahl mit der Bank abgenommen. Sie sollten sich beide hinsetzen und wurden vom Sprengstoff-Hund beschnüffelt. Vor dem Snack-Stand kaufte ich noch ein Wasser und ein Schnitzelbrötchen. Das war ein großer Fehler. Das Brötchen war mit 3,50€ nicht nur sehr teuer, es schmeckte auch beschissen. Nein… Moment, Geschmack hatte es kaum. Ich habe eher auf ein Stück Pappe rumgekaut. Dafür holten wir uns während des Spiels immer nur kaltes Leitungswasser, nachdem uns am Snack-Stand ein paar Becher ausgehändigt wurden.

Nun standen wir also im Rudol… äh Glücksgas-Stadion. Einige Dynamo-Fans links von uns waren sogar so freundlich, dass sie zum Gruß den rechten Arm hoben. Während der ganzen Zeit beschäftigten sie sich sowieso mehr mit uns, als mit der Partie.
Vor dem Spiel wurde noch die Dynamo-Oma interviewt. Sie ist wohl eine Art Maskottchen und supportet ihr Team seit 326 v. Chr. oder so. Aber sie kam ganz freundlich rüber und erntete auch von uns einigen Beifall.

Das Spiel selbst war wie zu erwarten. Viele Chancen, alle nicht genutzt und irgendwann fällt natürlich das Gegentor. Stimmungsmäßig hätte bei uns einiges mehr gehen können, da wir teilweise zu sehr von der lauten Heimkurve beeindruckt waren. Zugegeben, die sind richtig laut und die Dynamo-Fans supporten heim wie auswärts ihren Verein. Läge das Niveau bei einigen Leuten in der Fanszene allerdings nicht irgendwo im Marianengraben, wäre der Club um einiges sympathischer. Wir holten unsere 0:1 Niederlage ab und machten uns wieder auf dem Weg nach draußen. Am Dresdener Hauptbahnhof angekommen, durften wir aber erst einmal eine Weile auf unseren Zug warten. Wie lange war das? Knapp eine Stunde? Auf jeden Fall zu lang, da ich nichts zu essen oder trinken mithatte. Völlig kaputt ging es dann zurück ins Abteil. Ein wenig lesen, Bierchen trinken und etwas Schlaf war angesagt.
Auch wenn dieses Spiel mal wieder nicht so berauschend war, die Fahrt hat irre viel Spaß gemacht. Hier noch einmal vielen Dank an den Fanladen, den Tresendienst, die Ordner und vielen anderen. Ich denke, es hat doch alles super geklappt. – Christoph