SC Freiburg – St. Pauli

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Königsblau im Clubheim

Eigentlich verfasse ich keinen Artikel, wenn wir nicht direkt beim Spiel waren. Macht ja auch keinen Sinn, man würde ja nur über die Fernsehbilder schreiben die eh jeder kennt. Daher schreib ich auch weniger über das Spiel, sondern nur ein wenig über den lustigen Besuch im Clubheim.

Nach Freiburg konnten wir nun alle nicht, da fast alle Mitglieder von uns (und wir sind ja noch nicht so viele) am Samstag arbeiten mussten. Melli holte mich gegen 14 Uhr von der Firma ab und wir gingen zur U-Bahn Berliner Tor. Aus einiger Entfernung bemerkte ich ein paar Rauten, die unseren Weg kreuzten. „Och nöö, die spielen doch erst Abends, warum lungern die jetzt schon rum?“ Dachte ich, da ich ein St. Pauli Shirt trug.  Ich schenkte den nicht wirklich Aufmerksamkeit, da kam der eine auch schon auf mich zu und meinte im agressiven Ton: „Ey,  provozier‘ mich nicht“ Ich dachte nur, wenn der sich von sowas provoziert fühlt, hat er aber ganz schöne Komplexe. Ein paar Pöbeleien sind aber immer noch besser, als das was einige anderen Fans in der Nacht passiert ist. Naja, weiter gings zum Millerntor. Als wir an der U-Bahn Station St. Pauli ausstiegen sah ich zwei Schalke Fans. Ich dachte, die beiden wollen sich vor ihrem Spiel das Millerntor oder den Fanshop angucken. Wie man das halt so kennt, wenn Auswärtige nochmal ein richtiges Stadion in Hamburg sehen wollen.
Wir gingen den beiden hinterher und als wir um die Ecke beim Telekomgebäude einbogen, sahen wir Hunderte in blau und weiss. Die Schalke Fans haben sich das Clubheim als Treffpunkt ausgesucht, bevor es weiter Richtung MVA gehen sollte. Friedlich wurde miteinander gesungen (Gerald Asamohaaa), getrunken und geschnackt. Im Clubheim trafen wir noch Jessy und Chrischi und verfolgten das Spiel.

Das Endergebnis ist ja bekannt. Hatte aber beim 0:1 Rückstand nicht mehr wirklich daran geglaubt, das wir das Spiel drehen. Endlich das 1:1 und alle jubeln. St. Pauli, St. Pauli rief das Clubheim. Da stubst mich ein kleiner Junge an. Ich glaube, der war nicht mal 10 Jahre alt und fragte mich warum alles so laut ist. „Wir feuern die Mannschaft an“ sagte ich. Da meinte er „Was für ein Unsinn. Die können uns doch gar nicht hören, die sind doch ganz weit weg“ BÄMM, 1:0 für den kleinen Klugscheißer, da ich darauf keine Antwort parat hatte 🙂 Es fielen noch drei weitere Tore und wir feierten den ersten Saisonsieg.

Am Ende waren viele Schalker schon abgezogen. Chrischi bekam noch ein T-shirt von der „Kleinen Gruppe“ und  den restlichen Fans wünschten wir noch viel Erfolg für ihr Spiel. Dann ging es nach Hause. – Christoph

Was es mit der kleinen Gruppe aufsich hat, ist auf dem folgenden Link zu erfahren:

Die kleine Gruppe

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