Archive for the ‘dit un dat’ Category

Neuer Blog

November 18, 2013

Hier geht’s weiter:

http://grosseliebesanktpauli.blogsport.de

 

 

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Einlasskontrollsystem

März 14, 2013

Nun ist es beim FC St. Pauli auch soweit und der Verein führt ein Einlasskontrollsystem ein.  Informationen und eine Diskussionsrunde diesbezüglich, gab es schon Anfang der Saison 2011/2012.  Die Meinungen über dieses System fallen bislang sehr unterschiedlich aus.

Wahrscheinlich wird es bei den ersten Spielen mit dieser Prozedur nicht überall ganz reibungslos ablaufen. Fans und Ordner müssen sich erst einmal umstellen. Zudem muss auch die Technik mitspielen. Ob das auf Anhieb klappt, werden wir sehen. Generell stehe ich diesem System aber sehr offen gegenüber. Es ist ja nicht gleich alles schlecht, was neu ist. Zwei Vorteile sind hier für mich klar ausschlaggebend:

Erstattung einer Karte bei Verlust
Oft liest man ja im Forum, dass Person XY seine Dauerkarte verloren hat. Mit etwas Glück, wird diese Karte von einem netten Menschen gefunden und dem rechtmäßigen Besitzer übergeben. Andernfalls muss man bei einem Verlust in den sauren Apfel beißen. Mit dem neuen System ist es nun so, dass der Barcode der verlorenen Karte einfach gesperrt werden kann. Der Fan bekommt eine neue Karte ausgehändigt und ein Zutritt mit der alten Karte ist nicht mehr möglich. Mir ist es nach 12 Jahren zwar noch nie passiert, dass ich meine Dauerkarte verloren habe. Dennoch ist es ein beruhigendes Gefühl, dass die Möglichkeit für einen Ersatz besteht.

Offizielle Tauschbörse
Sollte man für einen Stadionbesuch verhindert sein, kann man auch hier seine Karte sperren lassen. Eine andere Person hat dafür die Möglichkeit, eine Einzelspielkarte zu erwerben. Ein Freund von mir ist Anhänger des Stadtrandvereins und erzählte mir, wie deren Tauschbörse funktioniert. Auf der Online-Plattform wird durch die Eingabe der Barcode-Nummer die Dauerkarte für das jeweilige Spiel gesperrt. Dementsprechend erhöht sich das Kontingent für Karten im freien Verkauf. Der Geldwert für dieses Spiel, wird einem dann gutgeschrieben.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei uns in ähnlicher Form ablaufen wird. Bisher haben wir die AFM-Tauschbörse, diese wird es auch weiterhin geben und das ist auch gut so. Die Möglichkeit an eine Karte direkt am Spieltag zu kommen, besteht somit weiterhin.

Der Punkt „print at home tickets“ ist für mich weniger relevant, da sich dieses Thema durch meine Dauerkarte erübrigt. Für den einen oder anderen Gelegenheitsbesucher könnte es aber durchaus interessant sein. Allerdings muss man hier auf die Verlässlichkeit seines Druckers bauen. Zudem müssen selbstausgedruckte Karten sehr vorsichtig aufbewahrt werden, da z.B. bei Regen der Barcode ganz schnell verwischt.

Ob sich der Einlass durch das neue System wirklich beschleunigt, kann noch keiner sagen. Wahrscheinlich wird es gerade zur Anfangszeit zu Komplikationen kommen. Aber ich denke, das wird sich ganz schnell geben. Auch wie dadurch der Schwarzmarkt bekämpft wird, ist mir noch nicht ganz klar. Ganz Wichtig ist und bleibt zudem das Thema Datenschutz. Auf der Homepage ist zu entnehmen, dass lediglich geprüft wird, ob eine Karte gültig ist oder nicht. Zudem sollen die Daten auf einem hauseigenen Server abgelegt werden. Sobald sich in den Richtlinien etwas ändert, ist hier das Unternehmen simply-X bzw. der Verein gefordert, es unverzüglich zu kommunizieren.

So blicke ich mit recht hoffnungsvollen und auch kritischen Augen dem Einlasskontrollsystem entgegen. – Christoph

Sommerpause

Juni 13, 2011

Ja ich weiss, die Sommerpause ist schon länger im vollem Gange. Und der ein oder andere wird sich schon gefragt haben, warum wir uns nicht mehr gemeldet haben. Zum einem kam ich kaum dazu Berichte zu schreiben, ins Forum zu gucken oder Mails zu beantworten. Zum anderem muss ich sagen, dass mich die Saison ziemlich ausgelaugt hat. Eine Saison mit Höhen und Tiefen, wie sollte es auch anders sein bei St. Pauli. Gerade nach dem Derby-Sieg sah man, wie der Kontrast Höhenflug und Absturz nah beieinander liegt. Allerdings muss man auch sagen, dass es ein anderer Abstieg ist als 2002. Damals wurde man quasi von Anfang an (bis auf wenige Ausnahmen) durchgereicht. Diesmal hatte die Mannschaft Potenzial, den Klassenerhalt zu schaffen. Doch das Schicksal wollte es, das sich im Training immer mehr Spieler verletzten, bis es immer weiter abwärts ging.
Nun steht fest, die nächsten Gegner der kommenden Saison heißen Rostock, Dresden, Braunschweig und Co.
Am Ende der Saison war ich ein wenig froh, dass nun Sommerpause ist. Den Kopf frei kriegen von der turbulenten  Saison, von provokanten Logenbesitzern und von Stanis und Trullers Abschied. Aber ich freue mich auch ein wenig auf die neue Saison. Nicht auf die Anstoßzeiten, die sind wieder für’n Arsch. Aber mit André Schubert als Chef- und Jan-Moritz Lichte als Co-Trainer wird ein neues Kapitel in der sportlichen Abteilung aufgeschlagen. Beide kommen mir persönlich bislang sehr sachlich und sympathisch rüber. Gespannt bin ich auch auf die Neuzugänge und dessen spielerischen Einfluss. Mit Tschauner haben wir eine Nummer Eins und ich bin sehr froh, dass er zu uns ans Millerntor gekommen ist, da ich ihn für einen recht begabten und sympathischen Torwart halte. Weitere Neuzugänge sind Lasse Sobiech aus Dortmund,  Sebastian Schachten aus Paderborn und Patrick Funk aus Stuttgart. Sobiech und Funk sind beide U-21 Nationalspieler, somit bin ich ganz glücklich, dass die Philosophie junge talentierte Spieler ans Millerntor zu holen weitergeführt wird. Wahrscheinlich wird man aber auch erstmal abwarten, wie die neue Mannschaft zusammenspielt. Ich wäre nicht traurig, wenn wir nicht sofort wieder aufsteigen sollten. Hätte, aber auch wieder nichts dagegen. – Christoph

Ein Stück St. Pauli geht

April 21, 2011

Jetzt ist es bekannt und alle wissen Bescheid. Holger Stanislawski wird den FC St. Pauli zusammen mit André Trulsen und Klaus-Peter Nemet verlassen. Zusammen nehmen sie eine neue Herausforderung in Sinsheim an. Der Abgang von Stani, wurde schon Wochen vorher in den Medien kommuniziert. Man konnte sich also ein wenig darauf einstellen. Trotzdem war ich sehr traurig, als es richtig offiziell bestätigt wurde. Denn ohne Stani kenne ich den FC St. Pauli noch gar nicht. Seit 1995 bin ich nun Fan unseres geliebten Vereins und seitdem waren auch beide Spieler immer dabei. Ok, Trulsen hörte ja schon 2002 nach dem Abstieg aus der ersten Liga als Spieler bei uns auf. Er wechselte nach Kiel, um dann anschließend wieder zu uns zurückzukehren. Zusammen mit Stani bildete er das wohl kompetenteste Trainer-Gespann, das St. Pauli jemals hatte. Unter ihrer Leitung wurde 2007 der Aufstieg von der Regional- in die 2. Liga perfekt gemacht. Drei Jahre später dann der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Stani und Truller, diese beiden passen einfach zu uns… zu uns, dem FC St. Pauli. Sie sind authentisch, ehrgeizig, können rumflachsen ohne Respekt zu verlieren. Besonders Stani hat schon als Spieler die Sachen auf den Punkt gebracht (Interview 2002 nach dem 0:6 gegen Lübeck, auf die Frage zur eigenen Leistung: „Das war einfach desolat“) Unvergessen auch die Aufstiegsfeier 2001 mit dicker Zigarre im Mund. Gern erinnere ich mich an seinen letzten Einsatz 2004 als Spieler zurück, oder an das gemeinsame Abschieds-Spiel für ihn und Trulsen 2005.

Es fällt mir schwer, die Zukunft ohne die beiden vorzustellen. Gleichzeitig kann ich auch die Entscheidung über einen Wechsel verstehen. Die Trainer haben ja keine Fanbrille auf, sondern möchten sich auch im Job weiter voranbringen. Gut, die meisten von uns hätten sich wahrscheinlich gewünscht, dass es nicht gerade der Retortenverein aus Sinsheim werden würde. Aber ich denke mal, dass in Hoffenheim nicht die schlechtesten Arbeitsbedingungen für einen Trainer herrschen. Der Club hat Geld, wahrscheinlich top Trainingsplätze und eine unkritische Fanszene. Gleichzeitig wird der Druck ein anderer sein, als beim FC St. Pauli. So langsam wollen sie international Spielen. Bei uns reicht ein Klassenerhalt in der Bundesliga schon aus, um alle in euphorische Stimmung zu bringen.

Wir wünschen Stani, Truller und KaPe für die Zukunft alles Gute! Vielleicht kommt ihr ja irgendwann wieder, weil euch der gute alte Kiezclub fehlt! – Christoph

Wir sind St. Pauli! Nur was sind wir?

März 31, 2011

Was hat mich zum magischen FC getrieben?

Dann möchte ich auch mal erzählen, wie ich meinen Weg zu unserem Verein gefunden habe. Es war 1995 als mein Opa mit seinem Kumpel ein St. Pauli-Spiel besuchte. Von diesem Erlebnis war er selbst so begeistert, dass er zu mir sagte, ich sollte dort auch mal hingehen. Die Stimmung sei gut und die Fans nett. Ich begann mich für den Verein zu interessieren. Obwohl ich damals noch kein Spiel live gesehen hatte, war ich fasziniert. Ich sammelte jeden Tag Zeitungsartikel, bekam ein Trikot und St. Pauli Bettwäsche zu Weihnachten. 1996 war es dann soweit, das erste Spiel das ich hautnah mitverfolgen konnte. Es war das Eröffnungsspiel der Saison gegen Bayern im alten Volksparkstadion. Durch einen Treffer von Martin Driller gingen wir in Führung. Ich klebte ganz unten am Zaun und war einfach nur überwältigt von den tausenden Fans hinter mir.  Am Ende verlor St. Pauli, aber das war nicht so wichtig. Am Schluss hörte man nur noch lautstark „You’ll never walk alone“ Bis dahin kannte ich dieses Lied noch gar nicht, versuchte dennoch mitzusingen. Ein einziges Gänsehauterlebnis, dass ich nie vergessen werde. Ich war damals zu jung, um heute behaupten zu können, ich habe mir den Verein wegen der politischen Gesinnung ausgesucht. Ich wuchs eher automatisch damit auf. Das Nazis böse Menschen sind, wusste ich schon vorher. Aber man lernte auch den Mund aufzumachen. Den Mund aufmachen gegen Menschen, die meinen Sexismus oder Intoleranz in unserem Stadion verbreiten zu müssen. Und dieser Widerstand wird auch nach draußen getragen, in das Viertel, in die Stadt. Er richtet sich gegen Menschen, die einen Naziladen eröffnen, die Leute aus dem Viertel durch hohe Mieten vertreiben oder gegen Politiker die Bambule an den Kragen wollten.

Gegenwart

Und schon bin ich im „hier und jetzt“ angekommen. Wir spielen in der ersten Liga und dies zieht nun seit dem Sommer 2010 auch Menschen zu uns, die in unteren Ligen nichts mit uns, dem FC St. Pauli, zu tun haben wollten. Durch fragwürdige Werbemaßnahmen, Unmengen an Business-Seats und sonstigem Schnickschnack wird diesen Leuten auch noch ein roter Teppich ausgerollt. Es ist so „kultig“ bei uns. Es ist so „anders“ hört man besonders von Menschen, die nicht wirklich in der Materie drin sind und unseren Verein eher konsumieren statt zu leben. Wenn man diese Leute fragt, was denn so „kultig“ oder „anders“ bei uns ist kommt zum Beispiel so was wie „Ja, St. Pauli-Fans sind gegen Nazis und so“ Was ist daran so kultig? Sollte das nicht eine Selbstverständlichkeit sein? „Der FC St. Pauli hat dieses gewisse Rotlichtflair“ Findest du? Finde ich nicht! Gerade das macht den Verein aus. Denke ich an unseren FC, denke ich gleichzeitig an das Viertel. Ich denke an die Menschen im Viertel, an die kleinen alten Läden die immer weniger und von Großmarktketten verdrängt werden, denke an soziales Engagement. Natürlich gehört auch der Kiez zum Viertel, mit all seinen bunten Lichtern. Und natürlich bin ich an den Wochenenden manchmal selbst dort in kleinen coolen Clubs zum abrocken. Aber die oben genannten Dinge sind halt die, an die ich zuerst denke. Die Leute, die nur am Wochenende auf St. Pauli zu finden sind und in der Loge sitzen oder einmal im Jahr den Dom besuchen, kennen es daher vielleicht gar nicht anders. Einmal für 90 Minuten den kultigen Fan abgeben und dann wieder nach Hause gehen. Die Frage „Warum bin ich eigentlich noch hier?“, habe ich mir schon ein paar Mal gestellt. Und dann weiss ich es wieder. Es sind die Menschen um mich herum, die alles für den FC und dem Stadtteil geben. Die stundenlang Choreos und Auswärtsfahrten vorbereiten, die finanziell schwache Menschen im Viertel unterstützen oder nach einem Spiel am Millerntor noch genug Stimme haben, um diese bei einer Demo rauszulassen. Das zeigt mir, dass der FC und sein Stadtteil zusammen gehören. Das macht es für mich aus. Es ist mehr als 90 Minuten Fußball gucken und danach nach Hause fahren.

Zukunft

Ich hoffe natürlich, dass es weiterhin Leute gibt, die sich zu 1910 Prozent ins Zeugs legen. Leute, die eine Jolly Rouge-Aktion mittragen, Leute die weiterhin ihren Mund gegen Nazis und Sexisten aufmachen, die weiterhin Soli-Aktionen für bestimmte Projekte starten. Darum bin ich bei St. Pauli! Weil ich weiss, das es ganz viele andere Leute gibt die genauso verliebt sind wie ich. Verliebt in den Magischen FC! – Christoph

Bring Back Sankt Pauli!

Januar 13, 2011

Eigentlich wollte ich mich viel früher an einen Text über die aktuellen Geschehnisse machen. Oft fand ich keine Zeit dafür und wenn ich mal ein wenig Luft hatte, hat irgendjemand in irgendeinem anderen Blog einen viel besseren Text geschrieben, als ich es hätte machen können. Vieles ist schon gesagt und ich denke, wir sind uns alle einig, dass sich etwas ändern muss.
Unser Protest ist längst in den Medien angekommen und immer mehr Leute werden auf uns aufmerksam. Noch ist Winterpause und vieles spielt sich derzeit online ab. Aber in zwei Tagen beginnt die Rückrunde und dann kann jeder sehen, was die Fanszene des FC St. Pauli ausmacht.

In der letzten Zeit glich unser Millerntor mehr einer Mischung aus Zirkus und Diskothek,  als ein Fußballstadion. Akrobatische Stangentänze in der Loge, blinkende Lichter unter dem Tribünendach und ein Publikum, das 15 Minuten vor Spielende gelangweilt geht. ES REICHT!

Oft wurden die erarbeiten Leitlinien des FC St. Pauli-Kongress von der Vereinsseite gelobt. Auf der Homepage steht dazu: „Diese Leitlinien werden zukünftig Bestandteil von Verträgen, Vereinbarungen u.ä. sein und stellen eine Orientierung für Mitglieder, Angestellte, Fans und Ehrenamtliche dar.“ Schaut man sich im Stadion um und betrachtet die LED-Wände oder Susis-Loge dann weiss man, dass die Leitlinien von der Vereinsführung total ignoriert werden. Ignoriert ist teilweise noch untertrieben, es wurde eher das Gegenteilige erreicht. Der Verein steht gegen Sexismus und trotzdem lässt die Vereinsführung es zu, dass im Stadion gestrippt und ein umstrittenes Cola-Gesöff zum offiziellen Vereinsgetränk wird. Es wurde gesagt, dass das Spiel im Vordergrund stehen soll. Trotzdem wird man von nervigen SMS-Einblendungen genervt. Es ist nur noch die pure Verarschung, die wir uns aber nicht weiter gefallen lassen werden!

Nun komme ich zu Herrn Stenger:
Auf einer Pressekonferenz gab er zu verstehen, dass wir nicht „St. Pauli like“ sind. Wir, das sind die Fans, die sich nicht alles gefallen lassen wollen. Wir sind also die Spielverderber, die einfach nur Unruhe stiften.  Weil wir unsere Interessen vertreten und nicht mitziehen wollen. Man könne uns nicht ernst nehmen. Fanproteste am Millerntor gibt es doch nicht erst seit gestern Herr Stenger. So langsam sollte auch der Letzte gemerkt haben, wie wir drauf sind. Zudem zitiere ich noch folgenden Satz von unserem Vize: „Denn wenn jemand sagt, er könne unsere Linie überhaupt nicht mehr mittragen, dann ist das eben so.“ Heißt übersetzt: Wer kein Bock hat, soll halt gehen.

Ich habe nicht erwartet, das sich einer nach ein paar Tagen aus der Vereinsführung meldet und sagt: „Ihr habt mit allem Recht und unser vollstes Verständnis“ Aber so ein Eigentor zu schießen und das auch noch zwei Tage vor dem Rückrundenauftakt!? Vielleicht wissen einige Leute gar nicht, wie mächtig unsere Fanszene ist. In den Medien liest man manchmal, die Fanszene solle sich selbst nicht spalten, keine Unruhe stiften. Die Fanszene soll so zusagen stillgehalten werden. Aber schaut man sich im Stadion um, trifft man auf totalen Zusammenhalt! United we stand!

Am 15.01. wird es nach dem Spiel wohl eine Demo auf dem Südkurvenvorplatz geben. Diesen Aufruf können wir nur unterstützen. Zeigt wer St. Pauli wirklich ist! Zeigt was unsere Fanszene wirklich ausmacht und das wir nicht jeden Scheiß mitmachen! Bring Back Sankt Pauli! -Christoph

100 Jahre das Konzert

Juni 1, 2010

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Weiter geht’s mit großen Ereignissen rund um den FC St. Pauli. Nach den zwei Freundschaftsspielen zum Geburtstag, stand nun das Jubiläums-Konzert an. Als vor einigen Monaten der Kartenverkauf losging, gab es keine Probleme sich eine der begehrten Tickets zu sichern. In der ersten Verkaufswoche war zwar für Vereins-Mitglieder ein Vorverkaufsrecht eingeräumt worden. Trotzdem konnte man sich auch Wochen danach als Otto Normalverbraucher Karten im Kartencenter besorgen. Für mich war es also umso unverständlicher, warum einige Leute zu blöde sind und sich bei einem Online-Aktionshaus Eintrittskarten für den doppelten Preis ersteigerten. Naja, selbst Schuld…

Ca. eine Stunde vor dem Einlass trafen wir uns am Südkurvenvorplatz. Leider hatte das Clubheim geschlossen und wir setzten uns erst einmal auf die Bänke. Währenddessen beobachteten wir die Leute, die versucht haben die Clubheimtür zu öffnen. Man konnte schon von draußen sehen, das da drin nichts los war. Trotzdem haben das einige nicht gerafft. Sehr lustig war das, denn meistens haben die unsicheren Männer ihre Frauen vorgeschickt. Einen Preis hätte die Frau verdient, die erst bei der einen Tür war: „Die geht nicht auf, ich glaube da ist keiner drin“ und es dann noch einmal an der zweiten Tür versuchte. Einfach genial…

Beim Einlass sind wir auch direkt rein. Zuerst wollten wir uns auf die Süd niederlassen. Allerdings war von dort aus der Blick zur Bühne durch das Gerüst (das immer auf Konzerten steht und für Beleuchtung und Sound zuständig ist… ich weiss nicht, wie so etwas heißt) versperrt. So ging ich nur einmal kurz nach oben, um von dort aus Fotos zu machen. Ganz oben saß auch Corny, noch etwas allein und mit einem Handy rumtippen. Danach sind wir doch zu den Sitzplätzen der Gegengerade gegangen. Irgendwie wollten wir es uns am Anfang gemütlich machen. Damit konnte ich mich dann doch nicht so ganz anfreunden. Denn die Akustik unter dem Tribünendach war sehr schlecht. Unser Stadion ist für Konzerte (noch) nicht so geeignet. Denn der Sound geht einfach verloren, solange nicht ringsum hohe Tribünen stehen. Also ging ich runter zu Maik und Barbie, denn die standen gleich an der Bühne.

Den Anfangs-Gig machte eine große Gruppe von kleinen Kiddies. Ein sehr gelungener Auftritt, mit einer Mischung aus You’ll never walk alone und eigenen Liedern. Die waren echt cool drauf. Ich hätte als so ein kleinen Schietbüddel ein wenig Lampenfieber, denn das Stadion füllte sich immer mehr. Anschließend ging ich wieder zu den anderen auf die Gegengerade. Es folgten die Bands Real McKenzies und Phantastix. Da die Akustik (ich war ja wieder unterm Tribünendach) nicht so gut rüberkam, konnte ich nur Phantastix ein wenig verstehen, da ich deren Texte auch vorher teilweise kannte. Nach diesen beiden Gruppen sind wir dann aber mit der ganzen Gruppe wieder runter zu Maik und Barbie vor die Bühne. Noch ein Bier geholt und rechtzeitig zu Talco waren wir wieder am Start. Talco höre ich sowieso ganz gern. Besonders weil einige Songs von ihnen bei mir einen Ohrwurm ausgelöst haben (Flimmerkiste ist schuld).

Kurz vor The Wakes war es glaube ich, als wir noch einmal für Getränkenachschub sorgen wollten. Allerdings ging das nun nicht mehr so flott. Wir standen bestimmt 30 Minuten an. Allerdings habe ich mich ein wenig über mich selbst geärgert. Zuerst wollte eine Frau bei uns in der wartenden Schlange durch. Sie: „Ich bin Mitarbeiterin, muss nur kurz eine Karte abgeben“ alles klar, durchgelassen, die Frau gab etwas ab und verschwand wieder. Zwei Minuten kam eine andere Dame: „Muss mal kurz durch da, macht mal Platz“ Alle dachten, das es wohl wieder eine vom Catering ist. Als sie aber vorne war, bestellte sie zwei Bier, zahlte und ging wieder. Vordrängler sind einfach scheiße. Dafür wurde ihre dreiste Aktion mit Buhrufen quittiert. Und wir ließen die auch noch durch. Naja, konnte ja keiner wissen, dass es sich diesmal um eine dreiste Schnalle handelte… *grr* Kurz vor dem Auftritt von Slime waren wir dann wieder auf dem heiligen Rasen. Naja, eher auf den Bodenplatten, die das schöne Grün überdeckten. Auch hier waren wieder viele schöne Titel dabei die man mitsingen/mitgröhlen konnte.

Mit die beste Aktion des Konzertes, war aber der Auftritt des Seemanns-Chor Hannover. Da denkst du: „Och da kommen so nette alte Herren mit ihren Schunkelliedern“ Stattdessen bekommt man von ihnen „Asoziale Zecken“ und „Hände hoch, das ist ein Überfall“ zu hören. Sehr geil und viel Respekt dafür! „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ gab es aber dann auch noch. Nach diesem amüsanten Auftritt folgte Bela B. Von den Ärzten kann ich ja viele alte Lieder mitsingen. Von Bela selbst vielleicht nur zwei, drei. Liegt vielleicht auch daran, dass ich die Dreier-Combo gelungener finde als die Solo-Projekte der einzelnen Ärzte. Danach kam Kettcar mit vielen tollen Songs. Die Band wirkt einfach authentisch und fällt für mich unter der Rubrik „typisch Hamburg“ und „An den Landungsbrücken raus“ ist einfach ein geiler Song. Die Band war noch nicht mal weg, da kam Thees Uhlmann und brachte die Menge mit „Das hier ist Fussball“ zum mitsingen. Auch ein seeeehr geiler Track.

Nun folgte Fettes Brot. Von der Band bin ich schon seit ca. 12 Jahren ein kleiner Fan. Auch deren Programm war sehr gelungen, mit viel Licht und ein wenig Rauch. Unter anderem wurde das Lied „Fussball ist immer noch wichtig“ zusammen mit Carsten Friedrichs, Markus Wiebusch und Bela performt. Leider gab es nicht so viele alte Lieder, da es auch ein sehr kompakter und nicht langer Auftritt war. Zumindest hätte ich mir noch „Können diese Augen Lügen“ (Ich sage schlau wie Wilhelm Wieben von der Tagesschau: Man muss es lieben wie St. Pauli schlägt den HSV) gewünscht. Aber man kann ja nicht alles haben. Als letztes traten Panteon Rococo auf. Diesen Gig beobachteten wir von den Business-Seats der Südkurve. Zu schwer waren die Füße und zu müde waren wir, um weiter im stehen abzugehen. Das kleine Feuerwerk haben wir nicht mehr mitbekommen, da wir fünf Minuten früher gegangen sind.

Insgesamt war es ein sehr schönes Konzert. Wir haben gemerkt, dass man richtig in der Menge sein muss, damit die Akustik auch wirklich gut ist. Die Getränkebeschaffung war in der ersten halben Stunde kein Problem. Dies änderte sich jedoch schlagartig und man musste sehr lange anstehen. Die Auftritte der Musiker waren überwiegend positiv. Allerdings auch sehr knapp gehalten. Dies ist wiederum verständlich, da ja jede Band noch zum ihren Einsatz kommen wollte. Jetzt sind wir auch durch mit der ganzen Feierei und die Konzentration richtet sich nun ganz auf die kommende Saison! Forza Sankt Pauli! – Christoph


Vor dem Spiel gegen Rostock

März 24, 2010

Was in Fußball-Deutschland zur Zeit abgeht lässt einen mehr oder weniger irritierend dastehen.  Die eine Fanszene wird mit willkürlichen Stadionverboten bestraft, die andere bekommt ein ganzes Stadtverbot, eine andere darf keine Fahnen mit ins Stadion nehmen. Die Spannbreite der Repressionen ist groß und für jeden Fan ist etwas dabei. Da ist ist es toll, das der FC St. Pauli in diesem Fall gar nicht so der etwas andere Verein ist und sich auch was für die Fans von Hansa Rostock hat einfallen lassen.
Statt den 1400 Karten, die während eines Gesprächs zwischen Fanprojekten, Vertretern der Fans und der Vereinführung beider Vereine zugesichert wurden, gibt es jetzt nur noch 500 Sitzplatz!!!-Karten für die Rostocker.  Damit nicht genug, denn jeder Fan der Gastmannschaft bekommt seine ganz persönliche Karte mit Namen versehen. Das macht die Sache jetzt noch exklusiver und die Rostock-Fans setzen alle Hebel in Bewegung, um eine der begehrten Karten zu bekommen. Oder etwa doch nicht?

Der FC Hansa Rostock ließ heute vermelden, das keine der 500 personalisierten Karten in den Verkauf gehen wird. Stattdessen werden 7 Fanvertreter nach Hamburg geschickt, um vor der Partie Plakate und Transparente in den Gästebreich zu hängen. Dies gilt als Ausdruck der Demonstration für die allgemeinen Fanrechte.

Da Hansa die Karten nach Hamburg zurückgebracht hat, gibt es mittlerweile kurzfristig 1000 zusätzliche Karten für Dauerkarteninhaber und Mitglieder des FC St. Pauli zu erwerben. Damit ist auszugehen, das der Gästeblock nicht leer sein wird und die Demonstration der Rostocker untergeht. Ausserdem lässt es darauf schließen, das der Verein noch schnell Geld einnehmen möchte und die Faninteressen noch weiter nach hinten schiebt.
Es ist ein Hohn für die Fanprojekte beider Vereine, die sich mit dem Präsidium der Vereine Zusammen gesetzt haben, die Abmachung für die 1400 Karten hinter deren Rücken zu umgehen und das Kartenkontigent so einzuschrenken.

Egal wie Stark die Rivalität ist, Fanrechte müssen auf jeden Fall gewahrt werden. In der Vergangenheit haben einzelne Leute beider Gruppen viel Scheiße gebaut. Abgesehen davon ist es wichtig, einen neutralen Blick zu behalten. Denn keiner möchte von uns, das es für unsere Gästefans , oder für uns bei Auswärtsspielen zur Gewohnheit wird, ein beschränktes personalisiertes Kartenkontigent zu bekommen.

Vorbereitung für das Jubiläumsjahr

Januar 29, 2010

Vor ein paar Tagen gab es die Pressekonferenz zu den Veranstaltungen des 100-Jährigen Vereinsjubiläums.  Der Verein sowie Bela B stellten das Programm vor, das über mehrere Tage geht. Im Forum gab es schon viele Reaktionen auf die Feierlichkeiten. Diese reichen von totaler Euphorie bis hin zur vereinzelner Unzufriedenheit.
Ich versucher hier mal ein Statement zu einigen Punkten abzugeben.

15.05 Freundschaftsspiel gegen FC United of Manchester
Hier gab es schon die erste Kritik. Einige können sich noch nicht wirklich mit der Partie anfreunden, da der FCUM vor einiger Zeit ein Freundschaftsspiel gegen LOK Leipzig hatte. Ich selbst kann nicht beurteilen, wie das Verhältnis zwischen diesen beiden Fangruppen  zu dieser Zeit war. Auf der offiziellen Homepage des englischen Vereins ist allerdings aus einer klaren Stellungnahme zu entnehmen, das sie antifaschistische Werte pflegen und gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie stehen.
Dadurch das der Verein aus der ehemaligen aktiven Fanszene von ManU gegründet wurde, ist mir der Club erstmal sympathisch. Denn ManU ist mittlerweile nichts weiter als das kommerzielle Spielzeug von Malcolm Glazer dem Club-Besitzer. Den Schritt zu wagen, einen eigenen Verein zu gründen, wo die alten Werte und die Tradition wieder im Vordergrund stehen war sicherlich nicht einfach und mit vielen Emotionen verbunden. Denn es bedeutet, sich von der alten Liebe trennen um was neues aufzubauen. Davor meine Hochachtung!

18.05 Freundschaftsspiel gegen Celtic Football Club
Das dieses Spiel zustande kommt ist aus meiner sicht einfach nur hammergeil!!! Einige aus unserem Fanclub konnten schon Kontakte mit schottischen Fans knüpfen und sich gegenseitig kennenlernen. Besonders angetan hat uns das Spiel bei den Rauten in der Europa League letztes Jahr. Spielerisch war es ja nicht gerade ein Highlight. Aber mit den Celtic Fans zusammen zum Stadion gehen und im Block die Mannschaft zu supporten war großartig.
Nun gibt es auch hier einige Nörgler. „Warum ein Spiel gegen Celtic?“ Es bestehen nun mal viele Freundschaften innerhalb beider Fanszenen. Das nicht alle einen Bezug zu Celtic haben ist auch klar. Aber man kann es nun mal nicht jeden Recht machen. Der eine wünscht sich Barcelona als Gegner, wegen der vielen Stars. Der andere möchte wahrscheinlich ein Spiel gegen Atlético Platense sehen, da wir die gleichen Vereinsfarben haben und der Dritte wünscht sich ein Spiel gegen den 1. FC Oberursel weil es seine Heimat ist. Celtic ist nun mal der Verein, zu dem die meisten Fans einen Bezug haben.

29.05 Das Geburtstagskonzert
Unter Anderem treten auf: Bela B., Kettcar, Slime, Panteon, Roccoco, und Talco. Die Mischung der Bands finde ich schon attraktiv. Auch wenn ich keine Band (bisher) als meine Lieblingsband bezeichnen würde. Aber diese Konstellation spannt schon eine große Gruppe von Leuten ein, die mit dieser Musik etwas anfangen können. Das hier die Geschmäcker verschieden sind, ist auch klar. Es reicht von Klassik, über Hip-Hop bis hin zu Heavy-Metal. Das man nun nicht jede Musikrichtung mit einbeziehen kann, klingt aus meiner Sicht logisch.

Man sollte die Feiertage gelassen entgegensehen. Da haben sich eine Menge Leute den Arsch aufgerissen um sehr viel auf die Beine zu stellen. Dafür ein riesengroßes DANKESCHÖÖÖN! – Christoph

Diskussionsveranstaltung am 18.01.2010

Januar 18, 2010

Der Fanladen hat zusammen mit dem Verein zum Diskussionsabend geladen. Deswegen versuche ich den Abend einmal kurz zusammenzufassen. Ausschlaggebend waren unter Anderem die Vorkommnisse beim Rostock-Spiel. Aber auch das Verhalten allgemein unter uns Fans sollte Thema sein, bzw. das Verhalten Fans gegenüber der Polizei und andersrum.

Anwesend war Justus vom Fanladen, Vereinspräsident Corny Littman, Roger vom Aufsichtsrat, Sven Brux, Maik vom Übersteiger, jeweils ein Vertreter vom Fanclubsprecherrat, USP, Skinheads, Alte Schule und die AGiM. Am Rand (also nicht auf dem Podium) konnte ich noch Michael Meeske und Helmut Schulte erkennen.
Ich weiss nicht wie viele Fans genau anwesend waren. Auf jeden Fall mehr als erwartet. Bis kurz vor Beginn der Runde wurden noch viele Stühle nachgereicht damit noch einige sitzen konnten. Die restlichen Leute hatten einen Stehplatz am Rand.
Am Anfang wurden die Themen des Abends grob vorgestellt, damit man diese anschließend vertiefen konnte. Außerdem gab jeder Vertreter ein Statement dazu.
In der Mitte war ein Mikro eingerichtet, das für die Fans gedacht war. Dann ging es auch schon los. Beim ersten Thema ging es überwiegend über das Verhalten einiger Fans bei Auswärtsspielen. Die Statements einiger Fans wurden erstmal gesammelt, damit die Vertreter darauf eingehen konnten. Das Thema Alkoholismus gibt es bei uns ja leider schon seit längerem. Fans die unsere Spiele besuchen, weil bei uns ja alles so „kultich“ ist aber keinen Plan von dem haben, wofür der Verein und seine Fans stehen. So kommt es öfter vor, das homophobe, rassistische und sexistische Sprüche fallen. Auswärts wohl sehr viel mehr als bei uns im Stadion. Man muss den Leuten halt klarmachen, das so ein Verhalten scheiße ist, und sie damit bei unseren Spielen nichts zu suchen haben. Da reicht mittlerweile kein „nu hör ma auf damit“ mehr.

Im zweiten Abschnitt ging es vermehrt um das aggressive Verhalten von uns Fans untereinander, aber auch gegen Gegnerfans. Das hier, wie von einer Person erwähnt, von einer Hooliganfront die Rede ist halte ich für übertrieben. Oder wie Sven meinte, der Begriff passt nicht ganz. Es wurde klargestellt, das wir gewaltbereite Fans in unseren Reihen haben. Und auch diesen muss klargemacht werden, das die unseren Verein nicht dazu missbrauchen dürfen um sich im Vereinsumfeld zu boxen. Das zieht nämlich meiner Meinung nach weite Kreise und kann leicht Unbeteilige mit reinziehen. Außerdem steht der Verein dann wieder vermehrt unter der Beobachtung der Polizei, die sich dann Maßnahmen wie Platzsperren erlauben. Rangeleien wird es immer geben. Auch das gegenseitige rumprollen verschiedener Fangruppen, was an sich nicht tragisch ist.

Im dritten Teil wurde das Thema Verhalten gegenüber der Polizei und andersrum angesprochen. Es kam zur Sprache das es Agressionen auf beiden Seiten gibt. Die Agressionen der Fans werden durch vermehrte Repressionen durch die Polizei geschnürrt. Es wird einem nicht mehr so leicht gemacht, bei einem Auswärtsspiel die fremde Stadt zu besuchen oder mit gegnerischen Fans friedlich ein Bierchen zu trinken. Andererseits geht die Kritik aber auch in Fanrichtung. Wenn Polizisten friedlich dastehen, ist es wenig sinnvoll diese zu beleidigen oder zu reizen. Mal abgesehen davon, wie viele Fehler die Polizei in letzter Zeit macht.
Es wurde vorgeschlagen, eine weitere Diskussionsrunde mit der Polizei und dem Innensenator im kleineren Kreis zu führen. Wenn diese sich bereit erklären, gern. Ich wüsste gern, wie sie beim Thema Jolly und Co. argumentieren können. Wie realistisch so eine Runde ist, weiss ich nicht. Aber interessant wäre es ja.

Zu diesen zwei Themen konnten wieder jeweils Statements aus dem Publikum abgegeben werden. Mit einigen war ich echt einer Meinung. Andere verfehlten komplett das Thema oder waren total unsachlich.
Alles im allen bin ich aber sehr froh, das sich so viele Fans der Diskussion angenommen haben. Das zeigt doch, das viele sich Gedanken machen. Jetzt heißt es, auf die Lösungen warten. Aktiv kann aber jeder schon im Stadion werden. Einfach mal über den Tellerrand schauen und darauf achten was Fans im Stadion von sich geben oder sich verhalten. Ein Ziel ist schon klar: Mehr Zivilcourage!